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Friedhof-VerzeichnisBestand Gebühr Recht

Friedhof-Verzeichnis · Stand 26.08.2026

Welchen Friedhof suchen Sie?

Geben Sie Ihren Ort ein. Sie bekommen die Friedhöfe in der Nähe mit Adresse, Anfahrt und Lageplan, die Telefonnummer der zuständigen Verwaltung und, wo wir die Satzung gelesen haben, auch die Gebühren.

18.870 Friedhöfe erfasst9.591 Orteohne Anmeldungkeine Weitergabe Ihrer Daten

Was führt Sie her?

Vier Wege, je nachdem was Sie gerade brauchen.

Wer schickt eigentlich welche Rechnung?

Die Frage, die im Trauerfall niemand stellt und die trotzdem über vierstellige Beträge entscheidet.

Kurz beantwortet

Die Gemeinde berechnet das Grab, und diese Gebühr steht in einer Satzung: sie ist nicht verhandelbar. Der Bestatter berechnet alles zwischen Sterbeort und Grab, und dort liegen die Unterschiede. Steinmetz und Gärtner kommen später und getrennt dazu.
  • steht fest

    Die Gemeinde, also die Friedhofsverwaltung

    700 bis 4.500 Euro, je nach Grabart und Gemeinde

  • verhandelbar

    Das Bestattungsunternehmen

    1.500 bis 6.000 Euro

  • verhandelbar

    Der Steinmetzbetrieb

    800 bis 5.000 Euro

  • verhandelbar

    Der Friedhofsgärtner

    0 bis 520 Euro im Jahr

Alle vier im Detail, mit den sechs häufigsten Irrtümern

478,00 € Unterschied bei zwölf Kilometern Abstand

Gießen und Wetzlar liegen nebeneinander. Was ein Grab kostet, entscheidet trotzdem jede Stadt für sich.

Grabart, Gebühr der GemeindeFrankfurt am MainOffenbach am MainUnterschied
Reihengrab, Erdbestattung2.841,00 €2.971,00 €-130,00 €
Urnenreihengrab1.525,00 €1.578,00 €-53,00 €
Baumgrabstätte2.119,00 €1.641,00 €+478,00 €
Nutzungsgebühr und Beisetzungsgebühr zusammen. Aus Friedhofs- und Bestattungsgebührenordnung der Stadt Frankfurt am Main und Friedhofs- und Bestattungsgebührensatzung der Stadt Offenbach am Main, Lesefassung.

Diese Beträge sind Gebühren der Gemeinde, keine Preise eines Bestatters. Sie stehen fest und tauchen trotzdem oft auf der Bestatterrechnung auf, weil er sie auslegt. Zum Gebührenvergleich

Ab wann darf ich was?

Nach einem Todesfall laufen mehrere Fristen gleichzeitig, und keine steht auf dem Leichenschauschein.

Kurz beantwortet

Einen Bestatter dürfen Sie sofort anrufen, auch nachts und auch bevor der Arzt da war. Es gibt dafür keine Wartezeit. Bestattet werden darf dagegen erst nach 24 bis 48 Stunden, und Zeit bis zur Beerdigung haben Sie acht bis zehn Tage.
  • Ab wann darf ich einen Bestatter anrufen?

    Sofort. Ein Gespräch verpflichtet zu nichts.

  • Wie lange darf er zu Hause bleiben?

    24 bis 36 Stunden, je nach Bundesland.

  • Bis wann muss ich zum Standesamt?

    Am dritten Werktag nach dem Tod.

Was danach kommt, unterscheidet sich stark je nach Bundesland: Eine Urne darf in Hessen neun Wochen warten, in Berlin sechs Monate. Ein Grab bleibt in Rheinland-Pfalz bei einer Feuerbestattung fünf Jahre, in Hamburg 25. An diesen Zahlen hängt, wie lange Sie zur Pflege verpflichtet sind und wie oft Sie zahlen.

Alle 16 Bestattungsgesetze sind erfasst, jeweils mit Paragraf und Wortlaut. Nicht in jedem Land steht jede Frist im Gesetz: Bayern etwa überlässt die Ruhezeit ganz dem Friedhofsträger. Der ganze Ablauf, Frist für Frist

Orte mit den meisten Friedhöfen

Der Name des Ortsteils führt oft schneller zum Ziel als der Name der Stadt.

Wenn Sie gerade nicht wissen, was zuerst zu tun ist

Jede dieser Seiten beginnt mit drei Angaben: welche Stelle zuständig ist, was es kostet, wie lange es dauert.

Was diese Seite nicht kann

Der Bestand deckt bisher 9.591 Orte ab, die Gebühren erst 11 Gemeinden. Der Grund ist unbequem: Jede Gemeinde beschließt ihre eigene Satzung, sie liegt meist als PDF im Ratsinformationssystem, und für jede muss sie einzeln gelesen werden. Wo wir das nicht getan haben, steht das da, statt dass eine plausible Zahl erscheint.

Wir vermitteln keine Bestatter, betreiben keinen Friedhof und beraten nicht in Rechtsfragen. Für Ihren konkreten Fall ist die Friedhofsverwaltung Ihrer Gemeinde zuständig, und ihre Auskunft geht allem hier vor. Wie erhoben wird und was fehlt